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Und wir singen....

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Das wars mit der Saison - aber keine Angst die EM kommt.

Am Ende der Saison ist es an der Zeit mal wieder einen Kommentar zur abgelaufenen Spielzeit auf die Ilsetipp Seite zu stellen. Und wenn man sich diese Saison im Rückblick betrachtet, dann wird einem bewusst, dass die Ängste einiger Vereine begründet waren und die Ängste einiger anderer nicht.

Mit der Angst ist das immer so eine Sache, da gibt es Menschen, die an Anatidaephobia leiden. Anatidaephobia ist die Angst von einer Ente beobachtet zu werden. Andere leiden an Klinophobie. Diese Menschen haben Angst vor Betten. Triskaidekaphobie heißt die abergläubische Angst vor der Zahl 13. Da gibt es sicher mehr als die vorgenannten. Und damit ich dazu auch einen Beitrag leiste führe ich hiermit den Begriff Descensusphobie ein. Die Angst vor dem Abstieg. Daran haben in dieser Saison eine ganze Menge der Vereine gelitten. Als Beispiel seien genannt Augsburg, Hamburg, Mainz und Freiburg. Die haben es aber mehr schlecht als recht geschafft sich Ihrer Angst zu stellen, den Abstieg zu verhindern und die hintersten Plätze leistungsgerecht aufzuteilen. Hertha BSC leidet immer noch, und muss sozusagen in die Angstverlängerung. Neudeutsch heißt das „Relegation“. Köln und Kaiserslautern hatten diese Angst nicht. Dort hat man den Abstieg quasi willentlich herbeigeführt. Dort wurde viel geredet und zumindest in Köln sich gegenseitig und die Trainer wild gefeuert, angeheuert, gedisst, gemeuchelt, verleumdet, eingestellt und wieder gefeuert. Aber wie wusste schon Jean Cocteau:“ Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen.“ Insofern, starke Leistung Köln. Kaiserslautern hat meiner Meinung nach eine Entschuldigung. Die Portaphobie. Auch ein Begriff von mir. Die Angst ein Tor zu schießen.15 Tore weniger als Köln und weniger als ein Viertel der Tore von Dortmund. Selbst Blindfisch Gomez und Tulpe Huntelaar haben jeder mehr Tore geschossen als die gesamte Mannschaft von Kaiserslautern. Es ist ein Wunder, dass die nicht alle mit einer Windeln auflaufen mussten, dass man es nicht sieht wenn sie sich vor Angst am gegnerischen Tor in die Hosen scheißen.
Egal, lassen wir den Abgrund und das graue Mittelmaß hinter uns, und wenden uns den Gewinnern und Verlierern am Tabellenhimmel zu. Dortmund ist mal wieder Meister. Und was ich jetzt schreibe, schreibe ich sicherlich in den einzigen Lichtblick der Hamburg und Köln Fans hinein. Dortmund ist verdient Meister, und hat Bayern 2mal geschlagen und auf den 2. Platz verbannt. Da kann sich Dortmund freuen. Auch dass sie es wieder mal geschafft haben, den Verein aus dem blauen Ruhrpottdorf (wie war noch einmal der Name?) auf den 3. Platz zu verdrängen. Gut, für Bayern war die Meisterschaft nicht so wichtig, da geht es nur um die internationale Krone, aber lassen wir Dortmund den Spaß. Am Ende dieser Saison hat Bayern sicherlich mehr Titel als Dortmund geholt. Trotz so einer Art Dortmund Phobie.
Nun aber wirklich zu den wichtigen Dingen und jeder der an collaudarephobie (die Angst zu Loben) leidet, sollte jetzt nicht weiter lesen.

Lasst uns wieder einmal schweigen, uns hinknien und unsere Huldigungen denjenigen darbieten, die es geschafft haben, einen Sieg im Ilsetippspiel zu erringen.

Lob sei Dir Shorty78 Du hast es nicht nur geschafft, alle Spieler auf die Plätze nach dir zu verweisen, den ehrenvollen und ruhmreichen Sieg zu erringen, nein du hast es auch geschafft, den Bayern Fans den ersten Glücksmoment in dieser Saison zu bescheren. Fühle Dich also gelobt und geachtet, für deine Glanzleistung die deutsche Meisterschaft zu erringen. Wisse, du großer Tipper, dein Lieblingsverein wird dir auf den Spitzenplatz folgen.

-- Schweigeminute --

Loben müssen wir aber auch FRED, den Sieger der 2. Bundesliga. Auch dir sei Huldigung, Lob und Ehre. Du hast es geschafft mit einem grandiosen Schlussspurt die Konkurrenz zu bezwingen, und dir die Krone der 2. Liga zu sichern. Mögest du ein Vorbild für deinen Lieblingsverein werden.

-- Hier auch eine Schweigeminute für alle, die das Lachen zurückhalten können. –

Nun lasst uns huldigen dem großartigen prinzilse, der die unglaubliche Leistung vollbracht hat, das 2. Mal in Folge die 3. Liga zu gewinnen. Welch eine Leistung. Ehre Dir du Kenner, du Großer, Du alles überragender 3. Liga Tipper. Du bist dort Konkurrenzlos.

-- wieder eine Schweigeminute. Diesmal um sich von der Lobhudelei zu erholen.—

Bleibt als Abschluss ein Hinweis auf die grandiosen Siege der deutschen Vertreter der nächsten Zeit in der Champions League, und bei der EM. Und denkt immer daran:

Der Internationale Tag der Toleranz ist immer am 16. November.

Bedenkt aber: im Fußball und bei Ilsetipp nur an diesem Tag.

Viele Grüße

Ghost Dog

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Hinten kackt die Ente - oder was man von Vögeln lernen kann.

Schwäne sind auch nur Enten. Diese schlimme Erkenntnis kam mir bei der Recherche zur Nachlese, die ja eigentlich keine Nachlese ist, sondern eher ein sporadischer Kommentar, der ab und zu mal auf der Ilsetipp Seite auftaucht. Nichts desto trotz wird der Schwan viel mehr in Mythen und Sagen erwähnt als die profane Ente. Die Schwäne stehen hier oft für verzauberte Menschen und spiegeln die reine Kraft der Seele wieder. Das kann man glauben, oder eben nicht. Die Ente hingegen wird im Allgemeinen als Nahrungsmittel gesehen. Wobei findige Jäger auch mal auf fliegende Teller schießen, wenn keine Ente zur Hand ist. Lediglich in China, wo man des öfteren die europäischen Ansichten über Enten als Nahrungsmittel auf Hunde umgemünzt werden, gibt es zuweilen eine mythische Bedeutung. Dort gilt sie in einigen Landesteilen als Symbol für Homosexualität sowie den Penis. Wie dem auch sei, kann man den Gang der Ente auch bei manchem Fußballer wiedererkennen. Sieht man mal ein Spiel in unteren Spielklassen oder von einigen Oldies ist das schon ein gepflegter Ententanz, der dort aufgeführt wird, während man die Aufführung zum sterbenden Schwan insbesondere bei Italienern in absolut fantastischer eleganter Ausführung auf dem Fußballplatz erleben kann. Warum man das dann Schwalbe nennt, und nicht Ente habe ich leider nicht herausfinden können. Eines haben Schwäne, Enten und Schwalben dann doch gemeinsam. Sie essen. Was bedeutet, dass Sie die verdauten Nahrungsmittel irgendwann wieder los werden müssen. Das passiert meistens hinten. So kann man feststellen, dass nicht nur die Ente hinten kackt, sondern auch der Schwan, die Schwalbe und jeder andere, der denkt er hätte noch eine Chance auf einen Gewinn. Was nicht heißen soll, dass man auf den Sieg sch…, sondern im Gegenteil, dass man am Ende oben steht. Und dass, liebe Tipp-Gemeinde ist, letztendlich die Erkenntnis aus dem 15. Spieltag. Man kann heute noch nicht mit Bestimmtheit sagen, dass Dortmund oder Gladbach am Ende oben stehen. Vielleicht dass Bayern Meister wird. Aber diese Einsicht muss bei den meisten Tippern erst noch reifen. Ebenso wenig hatten all die Recht, die Hamburg schon zur Winterpause als abgestiegen betrachteten. Auch diese Erkenntnis muss noch bis zum Ende der Saison warten - bis hinten sozusagen.
Beim Ilsetipp – Gewinnspiel ist das im Prinzip genauso. Nach meinem verbalen Angriff auf Ninschen und alle anderen Frauen, und der flammenden Verteidigungsrede der damaligen Führenden, ist es wie immer. Hinten kackt die Ente und am Ende steht doch ein Bayer(n-Fan) vorn. Ob das am Ende immer noch so ist, wissen wahrscheinlich nur die Enten oder die Schwäne. Interessant ist dabei jedoch die Umkehrung des Spruchs. Denn wenn Siegen bedeutet, dass die Ente hinten kackt. Heißt es für alle anderen - vorne kotzt der Schwan.
Und wer dann auf dem zweiten Platz steht und voll abkotzt, der lass sich getröstet sein von David Lloyd George der sagte „Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage.“
Wenn Ihr also irgendwann einmal an einem See steht, die untergehende Sonne das Wasser und den Himmel rot färbt, Ihr euren Partner in den Armen haltet und den Schwänen und Enten zuseht, die sich im Spiel der Wellen und der Liebe auf dem Wasser wiegen, wenn der Wind euch ein Liebeslied in die Ohren säuselt dann vergesst nie, dass Ihr noch Tippen müsst, wenn Ihr nicht abkotzen wollt, und dass auch Schwäne und Enten manchmal Ihre Notdurft verrichten.

In diesem Sinn – eine frohe Adventszeit und einen schönen Weihnachtsbraten,
wenn Ihr wisst, was ich meine

Euer Ghost Dog

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Energieeffizienz und Fußball - da freut sich der Fischkopf

Ich weiß nicht, ob die Wahl eines Sponsors auch Einfluss auf die Taktik und die Spielweise des jeweiligen Vereines hat. Nehmen wir zum Beispiel den FSV Geesthacht 07. Die haben als Sponsor die Firma Holz Design aus Hamburg. Es war mir zwar nicht möglich die Fairness Tabelle der Bezirksliga Ost aus Hamburg zu ermitteln, aber ich denke mehr als Holzen können die nicht. Schließlich stehen Sie hinter dem Stadtkonkurrenten Düneberger SV kurz vor einem Abstiegsplatz. Wie die Spielen weiß ich auch nicht, aber wenn meine Theorie stimmt, dann lautet die Ansprache in der Kabine nicht wie früher „geht’s raus und spuilts Fußball“ sondern „ Jungs Ihr wisst unser Sponsor ist die Fa. Holz Desing. Also geht raus und holzt was das Zeug hält, aber seht bitte gut dabei aus.“ Im Nachbardörfchen Hamburg ist das so ähnlich. Dort wird die Spielstätte des Vorzeigevereins von der Fa. Imtech gesponsert. Dessen Geschäftsführer Herr Betz hat als Unternehmensleitbild folgenden Satz geprägt: “Energieeffizienz ist nicht nur Vision, sie ist unser Anspruch!“ Und siehe da, das haben sich vor allen Dingen die Profis von Hamburg zu Herzen genommen. Da wird Energieeffizienz durch völlige Bewegungslosigkeit im Angriffsspiel zur Perfektion getrieben. Da können sich die Grünen noch eine Scheibe von abschneiden. Der Trikotsponsor vom HSV ist übrigens eine Fluglinie aus Arabien. Was mich, um dem roten Faden meiner Sponsor-Theorie zu folgen, darauf schließen lässt, dass es sich hier um eine abgestimmte Strategie der beiden Sponsoren handelt, aus dem ein neuer Slogan hervorgeht: „ Mit völliger Energieeffizienz der Fa. Imtech und den Profis des HSV fliegen Sie aus der Bundesliga genauso bequem wie mit der Fluglinie FlyEmirates nach Dubai“ Aber wie gesagt, dass ist nur so eine Theorie. Vielleicht hält sich Hamburg auch nur für die heimliche Hauptstadt und möchte es den Berlinern nachmachen.

Da wir aber ein Tippspiel sind ist es nun mal wieder an der Zeit die Überflieger der laufenden Spielzeit zu ehren. Da wäre nun erwähnenswert ein Wahl Wessi aus Wuppertal. Der Wupperburger. 21 Punkte und ein Aufstieg von 87 Plätzen sprechen eine deutliche Sprache. Hier war mal wieder der Glücksteufel am Werk. Wer ihn kennt, weiß was ich meine. Aber auch Sportpfeffi und Rockopa haben mit einem Aufstieg von 62 und 61 Plätzen sicherlich ein schönes Wochenende verbringen dürfen. An der Spitze steht übrigens im Augenblick wieder mal eine Frau. Ninschen. Ninschen kommt aus Geesthacht. Für welchen Verein Ihr Herz schlägt weiß ich nicht. Aber die beiden Konkurrenten kennt Ihr ja nun. Aber wie ich die Frauen kenne, geht es bei denen ja eh bloß um die Haare und Klamotten des Stürmers. Alles andere ist Zufall.

Ein Satz noch zum Abschied. Vielleicht kann sich noch ein Tippteam „HSV – forever“ oder „Einmal Hamburg– Immer Hamburg“ bilden. Irgendwer muss ja letzter werden.

Viele nachgelesene Grüße vor allem an die wortbrüchig gewordenen Torhüter mit dem Sinn für feingeistige Unterhaltung.

Euer Ghost Dog

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Nachlese 1. Spieltag - Manche blasen Trübsal andere gehen sang und klanglos unter

Wenn früher Menschen beerdigt wurden, konnte man den Turmwächter darum bitten, mit einer traurigen Weise der Gemütslage Ausdruck zu verleihen. Aber auch früher ging das nicht ohne Geld, welches man dem Musiker zustecken musste. Jedenfalls kommt daher der Ausdruck „Trübsal blasen“. So dürfte es jetzt zurzeit bei den selbsternannten Champions-League Anwärtern Bayern, Schalke und Leverkusen aussehen. Mit großen Namen im Kader gestartet, mit breiter Brust sozusagen, und kläglich gescheitert im ersten Saisonspiel. Damit sind sie erst einmal begraben worden. Ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich still geworden ist in München, Leverkusen und auf Schalke. Übrigens gab es schon damals Leute, die den Turmwächter nicht bezahlen konnten. Die gingen dann „sang und klanglos unter“. Wen erinnert das nicht an Schalke. Egal es muss auch Leute geben, die verlieren. Und wenn alle gewinnen - gäbe es nur unterschieden. Das wäre auch langweilig irgendwie.
Das ist wie bei unserem Tippspiel. Es muss Leute geben, die gewinnen und Leute, die verlieren. Obwohl verlieren kann man ja nicht. Einen Punkt gewinnt man meistens. Naja, oder auch nicht. Wie bei flo2000. So ein Durchmarsch ist schon ein Grund zum Trübsal blasen, hoffentlich hat er nicht vergessen den Turmbläser zu bezahlen, sonst ist er sang und klanglos untergegangen.
Was soll`s. Jetzt ist es endlich wieder losgegangen. Das haben die Schlusslichter ja auch begriffen, nachdem Sie die ersten Tipps verpasst haben. Was, Bundesliga geht wieder los? War da nicht noch was? Ähm mal überlegen. Och ja Ilsetipp. Scheiße ich habe noch nicht getippt. Oder so ähnlich.
Was bleibt noch zu sagen, an einem Tag an dem unser aller Leben wieder einen Tipp Sinn hat. An dem Nummer13, prinzilse, Schimmel und Lindenberg nur noch Tipper unter Tippern sind und nicht mehr die gekrönten Könige des Tippspiels. In dem wieder jeder die Möglichkeit hat, seinen eigenen amerikanischen Tipptraum zu verwirklichen, und vom Tastatur - Wäscher zum Tipp – Punkte – Millionär zu werden.
So genug geschwafelt. Ich werde auch diesmal wieder versuchen unter die ersten hundert zu kommen. So ein einstelliges Ergebnis is schon was. Ach ja und vor meine Frau. Sonst wird mein Totengesang nach der Saison ein schreiendes Gelächter.
Genug jetzt, für die erste Nachlese der Saison.
Ich wünsche Euch allen jedenfalls ein erfolgreiches Tippjahr in der 2. und 3. Liga und viele Durchmärsche in der 1. Liga. Dann springt für mich ein einstelliger Tabellenplatz heraus.

Viele Grüße

Euer Ghost Dog.

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