Energieeffizienz und Fußball - da freut sich der Fischkopf

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Ich weiß nicht, ob die Wahl eines Sponsors auch Einfluss auf die Taktik und die Spielweise des jeweiligen Vereines hat. Nehmen wir zum Beispiel den FSV Geesthacht 07. Die haben als Sponsor die Firma Holz Design aus Hamburg. Es war mir zwar nicht möglich die Fairness Tabelle der Bezirksliga Ost aus Hamburg zu ermitteln, aber ich denke mehr als Holzen können die nicht. Schließlich stehen Sie hinter dem Stadtkonkurrenten Düneberger SV kurz vor einem Abstiegsplatz. Wie die Spielen weiß ich auch nicht, aber wenn meine Theorie stimmt, dann lautet die Ansprache in der Kabine nicht wie früher „geht’s raus und spuilts Fußball“ sondern „ Jungs Ihr wisst unser Sponsor ist die Fa. Holz Desing. Also geht raus und holzt was das Zeug hält, aber seht bitte gut dabei aus.“ Im Nachbardörfchen Hamburg ist das so ähnlich. Dort wird die Spielstätte des Vorzeigevereins von der Fa. Imtech gesponsert. Dessen Geschäftsführer Herr Betz hat als Unternehmensleitbild folgenden Satz geprägt: “Energieeffizienz ist nicht nur Vision, sie ist unser Anspruch!“ Und siehe da, das haben sich vor allen Dingen die Profis von Hamburg zu Herzen genommen. Da wird Energieeffizienz durch völlige Bewegungslosigkeit im Angriffsspiel zur Perfektion getrieben. Da können sich die Grünen noch eine Scheibe von abschneiden. Der Trikotsponsor vom HSV ist übrigens eine Fluglinie aus Arabien. Was mich, um dem roten Faden meiner Sponsor-Theorie zu folgen, darauf schließen lässt, dass es sich hier um eine abgestimmte Strategie der beiden Sponsoren handelt, aus dem ein neuer Slogan hervorgeht: „ Mit völliger Energieeffizienz der Fa. Imtech und den Profis des HSV fliegen Sie aus der Bundesliga genauso bequem wie mit der Fluglinie FlyEmirates nach Dubai“ Aber wie gesagt, dass ist nur so eine Theorie. Vielleicht hält sich Hamburg auch nur für die heimliche Hauptstadt und möchte es den Berlinern nachmachen.

Da wir aber ein Tippspiel sind ist es nun mal wieder an der Zeit die Überflieger der laufenden Spielzeit zu ehren. Da wäre nun erwähnenswert ein Wahl Wessi aus Wuppertal. Der Wupperburger. 21 Punkte und ein Aufstieg von 87 Plätzen sprechen eine deutliche Sprache. Hier war mal wieder der Glücksteufel am Werk. Wer ihn kennt, weiß was ich meine. Aber auch Sportpfeffi und Rockopa haben mit einem Aufstieg von 62 und 61 Plätzen sicherlich ein schönes Wochenende verbringen dürfen. An der Spitze steht übrigens im Augenblick wieder mal eine Frau. Ninschen. Ninschen kommt aus Geesthacht. Für welchen Verein Ihr Herz schlägt weiß ich nicht. Aber die beiden Konkurrenten kennt Ihr ja nun. Aber wie ich die Frauen kenne, geht es bei denen ja eh bloß um die Haare und Klamotten des Stürmers. Alles andere ist Zufall.

Ein Satz noch zum Abschied. Vielleicht kann sich noch ein Tippteam „HSV – forever“ oder „Einmal Hamburg– Immer Hamburg“ bilden. Irgendwer muss ja letzter werden.

Viele nachgelesene Grüße vor allem an die wortbrüchig gewordenen Torhüter mit dem Sinn für feingeistige Unterhaltung.

Euer Ghost Dog